Herrenchiemsee Festspiele, Spiegelsaal
27.07.10 »
Seit den letzten zehn Jahren jedoch findet auf Herrenchiemsee ein Sommerfestival statt, welches Opernaufführungen integriert. Diese finden im außergewöhnlichen Spiegelsaal statt – ein an Versailles angelehnter Saal mit Spiegeln, die die gesamte Seitenlänge des Schlosses ausfüllen, lang und dünn wie ein opulent-bizarrer Tunnel... ...weiter »
Michael White in The Daily Telegraph – Blog vom 27. Juli 2010
Unprätentiöse Noblesse
28.07.10 »
Trotzdem lässt sich beobachten, dass auch Guttenberg im weiteren Verlauf immer differenzierter zu Werke geht... ...weiter »
Helmut Mauró in der Süddeutschen Zeitung vom 28.07.2010
Unprätentiöse Noblesse
27.07.10 »
Diese "Zauberflöte" dokumentierte, dass die in Herrenchiemsee scheinbar als Notbehelf etablierte Praxis der "halbszenarischen Aufführung" eine neue Qualität erreicht hat... ...weiter »
Hans-Klaus Jungheinrich in der Frankfurter Rundschau vom 27. Juli 2010
Mehr als Welt und Himmel
19.06.10 »
Ehrendirigent Enoch zu Guttenberg inszeniert mit den Hofer Symphonikern eine packende Matthäus-Passion. In der voll besetzten St. Michaeliskirche bewegt und begeistert er das Publikum. ...weiter »
Michael Thumser in der Frankenpost vom 19. Juni 2010
Maximale Dramatik
02.04.10 »
... Fraglos achtet Guttenberg die Erhabenheit dieser Musik. Nur, er tut viel mehr als das. ...
... Das ist pure Emotion: Kaum jemals hört man den Choral "O Haupt voll Blut und Wunden" so harsch und abgerissen.
Jede Silbe versieht Guttenberg mit einem Akzent, lässt sie förmlich durch den Saal peitschen. ...
Andreas Pernpeintner in der Süddeutschen Zeitung vom 06. April 2010
Enoch zu Guttenberg dirigiert eine große Mathäus-Passion
20.03.10 »
... Ebendies wurde am Samstagabend in Gengenbach spürbar, als der 63-Jährige mit der von ihm seit 1967 geleiteten Chorgemeinschaft Neubeuern, dem Tölzer Knabenchor und der "KlangVerwaltung", die es sich seit 1997 zur Aufgabe macht, Guttenbergs Konzeptionen adäquat umzusetzen, in der katholischen Stadtkirche St. Marien auftrat und vor mehr als 700 Zuhörern eine Matthäuspassion darbot, die an Ergriffenheit und Ausdruckstiefe ihresgleichen sucht. ...
Gertrude Siefke in der Badischen Zeitung vom 22. März 2010
Eine bewegende Aufführung von Schostakowitschs Sinfonie "Babi Jar"
20.02.10 »
... Guttenbergs packende Darstellung modellierte das Ungebändigte, Unbezähmbare, nach Freiheit drängende des "Witzes" [zweiter Satz] heraus, der sich dem korrumpierenden Zugriff der Herrschenden immer wieder entzieht, sich dem Befehl zum Schweigen hartnäckig widersetzt ...
bol bol in Frankfurter Neue Presse vom 25.02.2010

Ungeschminkte Macht der Zeugenstimmen
... Die Extreme in Schostakowitschs Orchestersprache kamen mit dem hervorragend disponierten, immens dimensionierten Orchester der KlangVerwaltung minuziös zur Geltung ...
Hans-Klaus Jungheinrich in der Frankfurter Rundschau am 01. März 2010
Bachs Weihnachtsoratorium - Eine Feier des Glücks
23.12.09 »
... Guttenbergs überbordendes Temperament wird eins mit Chor und Orchester: Bei der Hirtenmusik tänzelt er vorsichtig auf dem Podium, beim "Herrscher des Himmels" fordert, ja provoziert er die Musiker offensiv, geht in die Knie, bremst ab, nimmt zurück. Es macht Spaß, diesem Vollblutdirigenten beim Modellieren des Klangs zuzusehen. ...
Arno Makowsky in der Abendzeitung vom 28. Dezember 2009
Enoch zu Guttenberg in der Wangfujing-Kirche Peking
22.10.09 »
... Gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Neubeuern und der KlangVerwaltung gab er [Enoch zu Guttenberg] beim 12. Beijing Music Festival ein viertägiges Gastspiel... Und so war das auch beim Auftritt der Oberbayern in der Kathedrale an der Shoppingmeile Wangfujing, wo Haydns Nelson-Messe erklang ...

... Ein Ereignis: Es soll in Peking die erste Aufführung einer Messe in einer christlichen Kirche gewesen sein....
Bernhard Uske in der Frankfurter Rundschau vom 02. November 2009
Die Haydn - Konzertreihe brachte unerwartete freudige Überraschungen
Unbekanntes Orchester wurde zum "schwarzen Pferd" des Festivals
25.10.09 »
Auch das Programm des zwölften Pekinger Internationalen Musikfestivals wird von weltweit bekannten, professionellen Musikern und Orchestern bestritten, doch seit drei Tagen sorgen die Aufführungen von Haydns Werken der aus Deutschland stammenden KlangVerwaltung und Chorgemeinschaft bei den Pekinger Musikliebhabern für angenehme Überraschungen.
...weiter »
(Beijing Youth Daily; Lun Bing) Übersetzung: Esther Haubensack
Zu Guttenberg dirigiert Haydn
04.10.09 »
... Das Ergebnis kann sich hören lassen: Leuchtend kommen die Farben der Partitur heraus, mit Inbrunst gestalten sich die religiösen Aufschwünge, mit packender Detailliebe ersteht die Naturszenerie, mit starkem Einschlag zu Komödie und Klamauk das Leben der Dörfler ...
Dorothea Treder in der Tagespost, 06. Oktober 2009
Überwältigende Aufführung des "Elias" - Enoch zu Guttenberg schafft starke Klangbilder
23.07.09 »
... Dramaturgie vor Lyrik. Das war die Intention des Dirigenten. Souverän führte er Chor, Orchester und Solisten durch das Chorwerk, von dem er selbst mit jeder Faser seines Körpers erfasst schien. Es beeindruckte, wenn er dem Orchester durch schlanke Streicher und Bläserattacken einen durchsichtigen Klang verlieh oder wenn er mit den scharfen Kanten am Übergang von Forte zum Piano überraschte.
Dorothea Treder in der Tagespost, 23. Juli 2009
Musikalische Hoheit - Herrenchiemsee-Festival: Wo es am schönsten klingt
22.07.09 »
... für die diesjährigen Herrenchiemsee-Festspiele kann man schon jetzt resümieren, dass sich die meisten Veranstaltungen auf musikalisch erfreulich hohem Niveau halten. ...weiter »
Helmut Maura in der Süddeutschen Zeitung am 22. Juli 2009
Mit Leib und Seele
21.07.09 »
Joseph Haydn verbindet in seinem Meisterwerk "Die Schöpfung" die Händelsche Oratoriumstradition mit der ausgereiften Musiksprache der Klassik. Die musikalischen Themen sind plastisch gestaltet, lebendig und von klassischer Schönheit. Die Schönheit und Kraft dieser Musik durften die Hörer im ausverkauften Spiegelsaal auf Herrenchiemsee erleben.. ...weiter »
Georg Fürchtner im Oberbayerischen Volksblatt, 21. Juli 2009.
Energetisch klangbreifrei
07.03.09 »
Bei der "Missa" schaden weder Leidenschaft noch Verrücktheit. Enoch zu Guttenberg verfügt über beides. ...weiter »
RBR in der Münchner Abendzeitung am 09. März 2009
Enoch zu Guttenberg dirigiert Händels Messias
31.01.09 »
Es war ein Enoch-zu-Guttenberg-Auftritt (auf Einladung von Pro Arte), wie man ihn sich nur wünschen kann: ...weiter »
Bernhard Uske in der Frankfurter Rundschau vom 02. Februar 2009
Enoch zu Guttenberg mit Händels "Messias" in Frankfurt
31.01.09 »
Aber wenngleich seine [Guttenbergs] Interpretation der heutigen Mehrheitsauffassung von "korrekter" Barockinterpretation völlig zuwiderlaufen dürfte, nimmt das Ergebnis in mehrfacher Hinsicht für sich ein: ...weiter »
Harald Budweg in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 02. Februar 2009
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium I - VI
23.12.08 »
Enoch zu Guttenberg ist ein leidenschaftlicher, von der Musik Besessener! Seine Interpretation ist von tiefempfundener Religiosität geprägt, die sich auf Solisten, Chor und Orchester überträgt. ...weiter »
Dietrich Großherr in Der Neue Merker von Februar 2009
Seit der Uraufführung im Jahre 1742 begeistert Händels Oratorium "Der Messias" die Hörer
29.11.08 »
Wunderbar ausbalanciert war die Abstimmung zwischen Chor und Orchester, das der Dirigent zu einem hoch motivierten, homogenen Klangkörper verschmolz. ...weiter »
Georg Füchtner im Oberbayerischen Volksblatt vom 03. Dezember 2008
Händels "Messias" in der Philharmonie München
29.11.08 »
Es ist erstaunlich, wie unpathetisch dieser "Messias" der Chorgemeinschaft Neubeuern mit dem Orchester der Klang-Verwaltung unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg in der Philharmonie erklingt. ...weiter »
Andreas Pernpeintner in der Süddeutschen Zeitung am 01. Dezember 2008
Enoch zu Guttenberg und das Orchester der KlangVerwaltung gewinnen den ECHO Klassik 2008
21.10.08 »
Die Bedeutung des "Echo Klassik" weiß zu Guttenberg wohl einzuschätzen. "Ich kenne Orchester und Kollegen, die ausgezeichnet worden sind.
Der Preis ist eine große Ehre". ...weiter »
Jürgen Gärtner im Fränkischen Tagblatt / Bayerische Rundschau, 21. Oktober 2008
24.06.08 »
Enoch zu Guttenberg darf sich über eine bemerkenswerte Auszeichnung freuen: Für die Einspielung von Anton Bruckners Symphonie Nr. 4, Es-Dur "Romantische" erhält er zusammen mit dem Orchester der KlangVerwaltung den begehrten ECHO Klassik 2008. ...weiter »
Musikbüro Enoch zu Guttenberg, Juni 2008
Verlebendigtes Grauen in Musik gefasst
24.07.08 »
...Ich habe mich seit Jahren mit Schostakowitsch beschäftigt, aber erst jetzt fühle ich mich reif. Das ist ein musikalisches Ernteeinfahren. ...weiter »
Marco Frei für das Oberbayerische Volksblatt vom 26.07.08
Festakt "60 Jahre Verfassungskonvent Herrenchiemsee"
20.07.08 »
...Auf der Insel Herrenchiemsee, auf der vom 10. bis 23. August 1948 die Grundlagen der deutschen Verfassung erarbeitet wurden, hat sich seit neun Jahren ein Klassikfestival von höchster Qualität etabliert. ...weiter »
Heiner Effern in der Süddeutschen Zeitung vom 22. Juli 2008
Festakt "60 Jahre Verfassungskonvent Herrenchiemsee": Johannes Brahms | Schicksalslied op. 54
20.07.08 »
...Doch war die Musik über alles erhaben. Hier wurde unter Enoch zu Guttenberg das gesagt, was es eigentlich zu sagen galt und nicht gesagt wurde. Und dies mit sinnstiftender Programmatik und intensiven Deutungen. ...weiter »
Marco Frei im Oberbayerischen Volksblatt vom 22. Juli 2008
Enoch zu Guttenberg eröffnete mit Bachs "Johannespassion" die Chiemsee-Festspiele
17.07.08 »
... der Ketzer Guttenberg hält es mit Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet. Er mischt die romantische Theatralik Karl Richters mit historisierender Klangrede. Der Dirigent ist spottender Jude, gläubiger Christ und skeptischer Römer zugleich: Seine rückhaltlose Bach-Einfühlung verleiht dem sehr persönlichen Zugriff höchste Wahrheit...
Robert Braunmüller in der Abendzeitung vom 17. Juli 2008
Gottesdienst des Lebens mit Bachs Johannespassion
17.07.08 »
... doch gerade weil Guttenberg ständig mit den Resten seines eigenen Glaubens hadert, formt er das radikale Bekenntnis eines gläubigen Atheisten zu einer umfassenden Spiritualität. In diesem Jahr feiern die Festspiele den 60. Jahrestag des Verfassungskonvent Herrenchiemsee. Wie dort in Vorbereitung auf das Grundgesetz eine das Gesetz überwölbende Ethik eingefordert wurde, so fordert Enoch zu Guttenberg diese für jedes menschliche Handeln. Mit Bach und dessen Passionsmusik.
Egbert Tholl in der Süddeutschen Zeitung vom 17. Juli 2008
Benefizkonzert für die Yehudin Menuhin Stiftung im Prinzregenttheater
21.05.08 »
Prinzregententheater München
(...) Die Idee Menuhins traf beim bekennenden Humanisten Enoch zu Guttenberg auf die entsprechende Resonanz. ...weiter »
Klaus P. Richter in der Süddeutschen Zeitung vom 08. Mai 2008
Expressives Ereignis Matthäus-Passion
21.03.08 »
Philharmonie München
(...) Dass Bachs Matthäus-Passion großes barockes Musikdrama ist, machte Enoch zu Guttenberg einmal mehr am Karfreitag in der Philharmonie zum expressiven Ereignis. ...weiter »
Klaus Kalchschmid in der Süddeutschen Zeitung vom 25. März 2008
Verdis Requiem in Regensburg - Blanke Furcht vor dem Zorn des Herrn
25.02.08 »
Audimax der Universität Regensburg
(...) In der klassischen Musik gibt es Interpretationsansätze, die man unter einem gewissen Mainstream einordnen kann, aber auch Interpretationsansätze, die radikaler und eigenständiger angelegt sind. ...weiter »
Stefan Rimek in Der Neue Tag vom 27.02.2008
Verdis Requiem - emotionale Tiefen ganz durchlebt
25.02.08 »
Audimax der Universität Regensburg
(...) Es ist gerade Viertel nach acht, als das Jüngste Gericht über das Regensburger Audimax kommt: Pauke und Trommel schicken ihre Schläge voraus - und dann so scheint es, fliegt einem das Betonmassiv des Hörsaals in einer gewaltigen, g-Moll-Explosion um die Ohren. ... ...weiter »
Katrin Burkert in der Passauer Neuen Presse vom 27. Februar 2008
Wagner: Siegfried Idyll, Bruckner: Symphonie Nr. 7 - Wucht und Wolken
20.02.08 »
Prinzregententheater München
(...) gelingt Guttenberg eine ungewöhnliche und überzeugende Deutung. Die zerklüftete Hochgebirgslandschaft Brucknerscher Symphonik wirkt unbezwingbarer und gerade deshalb anziehender, als sie ohnehin schon ist. Kein Bruckner für Einsteiger, aber die Mühe lohnt sich. Zuvor ein wunderbar verträumtes, alles irdische Schwere von sich lassendes "Siegfried Idyll".... Fein und duftig, doch an keiner Stelle banal schweben die Klänge hier wie Schmetterlingsmusik ...weiter »
Stephan Schwarz in der Süddeutschen Zeitung vom 22. Februar 2008
Hofer Symphoniker - Mozart, Mahler und die Freuden im Himmel
15.02.08 »
Kloster Eberbach
(...) Voluminös fächert Guttenberg den Klang auf, doch hält er ihn trocken, durchhörbar. Denn in allen Stimmen haben die Symphoniker Belangvolles oder Befremdliches oder Wunderliches zu erzählen. Wie substanziell sie sich mitteilen, tut sich in Momenten äußerster Verlangsamung kund: Da legt der Dirigent die Zeit-Lupe auf scheinbar Nebensächliches oder Ornamentales, das sich solcherart vergrößert, verfeinert, mit Ausdruck auflädt. Die Stimm- und Beziehungsgeflechte in den vier Sätzen verwebt er mit einem Garn von unauflösbarer Reißfestigkeit - bei aller Zerrissenheit der dramatischen Ereignisse. ...weiter »
Michael Thumser in der Frankenpost vom 18. Februar 2008
Bruckner IV aus dem Musikverein Wien
(...) und so haben Enoch zu Guttenberg und seine KlangVerwaltung die Noten einmal vollkommen neu ausgepackt und quasi von vorne begonnen.... Die gewohnte Klangverschmelzung macht jedenfalls einem Spaltklang Platz, der das Werk in einem vollkommen neuen Licht erscheinen lässt ... mehr aber noch: interpretatorisch überzeugt... Die Liveeinspielung aus dem Wiener Musikverein klingt einfach fulminant.

Michael Kube im Fono Forum - Online-Klassik Magazin am 14. Februar 2008
Enoch zu Guttenberg feiert mit Bruckner Erfolge:
Begeisterte Reaktion auf neue CD-Aufnahme mit Bruckner IV aus dem Musikverein Wien

(...) Die Live-Aufnahme seiner 4. Symphonie von Anton Bruckner aus dem Musikverein in Wien zeigt, ... dass sich Guttenberg und seine Klangverwaltung hinter den größten Brucknerdarbietern der jüngsten Vergangenheit (wie Wand und Celibidache) nicht zu verstecken brauchen. ...
Von fast Klischee gewordenen Bezugsgrößen des Religiös-Weihevollen rückt Guttenberg deutlich ab. Das Klangbild bleibt durchsichtig, gerät immer wieder auch filigran. ... Guttenberg vermittelt damit ein neues Bruckner-Gefühl, ohne aber zu aufdringlich spektakulären oder säulenstürzerischen Maßnahmen zu greifen. Er demonstriert, dass interpretatorische Erneuerung und Vervollkommnung vor allem liebevolle Detailarbeit ist.

Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau vom 08. Februar 2008
Philharmonie Köln- Beethovens Missa solemnis mit Enoch zu Guttenberg
23.01.08 »
Philharmonie Köln
(...) Temperamentvoll, mit großem emotionalem Engagement dirigiert er die Messe... ...weiter »
Gunild Lohmann im General-Anzeiger Köln vom 25. Januar 2008
Enoch zu Guttenberg interpretiert in der Philharmonie Köln Beethovens "Missa solemnis"
23.01.08 »
Philharmonie Köln
Beethovens durchaus nicht nur feierliche "Missa solemnis" ist in ihren komplexen Anforderungen kaum ganz zu realisieren. ...weiter »
MK im Kölner Stadtanzeiger vom 29. Januar 2008
Packendes Requiem - Enoch zu Guttenberg in der Philharmonie
11.11.07 »
Philharmonie München
(...) Guttenberg ließ die Streicher hier im schnellen Pulsschlag eines Herzens beginnen und die Bitte um ewigen Frieden fast als Forderung herausschreien, bevor nach einem ebenso vorangetriebenen Kyrie-Fugato ein in Angst und Bangen stürzendes Dies Irae losbrauste. ...weiter »
Klaus Kalchschmid in der Süddeutschen Zeitung am 13. November 2007
Donnerndes Mozart Requiem
11.11.07 »
Philharmonie München
Übte sich Enoch zu Guttenberg hier mit dem Orchester der KlangVerwaltung noch in der Rolle des gefühlvollen Begleiters, bebten beim Requiem bereits die ersten Takte vor Intensität, die sich bis zum donnernden "Dies Irae" kontinuierlich steigerte. ...weiter »
Tobias Hell im Münchner Merkur am 13. November 2007
German orchestra stunning at Viterbo performance
26.10.07 »
Viterbo Fine Arts Center
(...) KlangVerwaltung Munich staged one of the best orchestral concerts in La Crosse in some time. The orchestra's sound is clear, crisp, concise and colorful - with mostly vibrato-less strings. That sound was exhilarating and spellbinding in the concert's finale, Beethoven's third "Eroica" symphony, which brought the crowd to its feet... ...weiter »
Terry Rindfleisch, La Crosse Tribune, 27 October 2007
Bavarian orchestra masterful
19.10.07 »
Gaillard Municipal Auditorium
(.) The 60-member orchestra's members are gathered from various other German orchestras. The young musicians closely followed conductor Guttenberg's guidance with historically informed practice, intense focus on the music and strong emotion growing from each musical work. ...weiter »
William Furtwangler, Post and Courier Reviewer, October 2007
Emotionales Verdi-Requiem beschloss Rheingau Musik Festival
05.09.07 »
Guiseppe Verdi | Requiem
Mit einer hochemotionalen Aufführung der "Messa da Requiem" von Guiseppe Verdi ist am Samstagabend das 20. Rheingau Musik Festival zu Ende gegangen....weiter »
Meldung der dpa in der Süddeutschen Zeitung vom 05. September 2007
Eine beflügelnde "Erstaufführung" eines in Santander äußerst selten dargebotenen Werkes von Beethoven
26.08.07 »
Ludwig van Beethoven | Missa Solemnis op. 123
Wenn ich mich recht entsinne, war beim "Festival Internacional de Santander", wo doch mit der Musik Ludwig van Beethovens nie gegeizt wurde, seine monumentale Missa solemnis bisher nie zu hören gewesen....weiter »
Ricardo Hontanon in El Diario Montanes, August 2007
Ein großer Erfolg für Enoch zu Guttenberg
26.07.07 »
Bilanz und Ausblick - 2008 hofft man auf den Besuch der Bundeskanzlerin
»Wir hatten in diesem Jahr eine Auslastung von annähernd 99%.« Sichtlich stolz war Enoch zu Guttenberg, als er nach dem Abschlusskonzert der Herrenchiemsee-Festspiele diese Bilanz zog. Damit konnte der beachtliche Erfolg der Festspiele noch gesteigert werden, schließlich gingen die Festspiele heuer über zwölf statt wie bisher zehn Tage....weiter »
Marco Frei im Oberbayerischen Volksblatt vom 26.07.2007
Ein Vivaldi-Abend zum Abschluss der Herrenchiemsee-Festspiele
22.07.07 »
Antonio Vivaldi | Juditha Triumphans
(...) Berauschend wurde vom Orchester der KlangVerwaltung sowie der Chorgemeinschaft Neubeuern die klangliche Differenziertheit herausgearbeitet....weiter »
Marco Frei im Oberbayerischen Volksblatt vom 25.07.2007
Glut, Rausch und Liebe
20.07.07 »
Wolfgang Amadeus Mozart | Don Giovanni
Faszinierendes Spiel mit "Don Giovanni" bei den Festspielen auf Herrenchiemsee
(...) Da konnte man feststellen, wie Enoch zu Guttenberg, der auch die Regie verantwortete, immer mehr zum souveränen Operndirigenten, sein Orchester der "Klangverwaltung" zum aufmerksamen Opernorchester wird....weiter »
Rainer W. Janka im Oberbayerischen Volksblatt vom 24.07.2007
Blauende Ferne und Erschaudern
12.07.07 »
Hildegard von Bingen: | Responsorien und Antiphone für Frauenstimmen
Anton Bruckner: | Antiphone und Hymnen für Soli, Chor, Posaunen und Orgel
Streichquartett in F-Dur

Enoch zu Guttenberg und das Ensemble Festivo im Münster Frauenchiemsee
Es wird eine Zeit kommen, da in Enoch zu Guttenberg ein großer Bruckner-Exeget erkannt werden wird. Wer von Anfang an bei den Herrenchiemsee-Festspielen dabei war, hat es allerdings schon immer gewusst. Wiederholt beschritt der Festspielleiter neue Deutungswege, mit dem fantastischen Orchester der "Klangverwaltung" wurden einige Sinfonien erst entschlüsselt. Guttenbergs Geheimrezept ist eine fesselnde Mischung aus Klang- und Strukturtransparenz sowie treff- und stilsichere Ausgestaltung von Effekten....weiter »
Marco Frei im Oberbayerischen Volksblatt vom 14./15. Juli 2007
Verwalten, aber furios
25. und 26.04.07 »
Anton Bruckner | Symphonie Nr. 4 "Romantische"
Anton Bruckner | "Te Deum"

Für Bruckners Vierte ergibt das im Musikverein Unkonventionelles: Mild hebt sie an, balanciert im Tutti, gemessen im Tempo. Da runden sich Kanten, klingt der Gottesmusiker lyrisch. Und doch entwickeln sich, wüten die Ausbrüche immer wieder, wie später im hantigen Scherzo. Dass die Bratschen im Andante gar so inbrünstig singen, lässt Guttenbergs Originalklang-Impetus am stärksten spüren. Eine Spur zu sehr allerdings, umso effektvoller in der Phrasierung diverser Details. ...weiter »
Irr. in der Wiener Zeitung
Anton Bruckner Sinfonie Nr. 4 Es-Dur - CD-Aufnahme
25. und 26.04.07 »
Anton Bruckner | Symphonie Nr. 4 "Romantische"
Enoch zu Guttenbergs Deutung gewinnt eine Lebendigkeit und fesselnde Flexibilität, indem jede Phrase eine musikalische Gestaltung erfährt. ... eine klangliche Umsetzung, die jedes Detail bestens hörbar macht. Ein betörend klangfarbenreicher, durch und durch romantischer Bruckner...."
Interpretation: ***** (von 5)
klassik.com, Tobias Pfleger, 09.01.2008
Bruckners Vierte
25. und 26.04.07 »
Anton Bruckner | Symphonie Nr. 4 "Romantische"
Der Dirigent nähert sich - wie stets bei ihm - unkonventionell und scharfsinnig der Musik. Er sagt selbst, er wolle Bruckner gleich einer Haydn-Sinfonie musizieren. Das macht die Sache spannend.
Die Rheinpfalz, kgb, 16.02.08
Anton Bruckner IV - CD Aufnahme Farao Classics
25. und 26.04.07 »
Anton Bruckner | Symphonie Nr. 4 "Romantische"
Selten ist es bislang gelungen, Bruckner so durchhörbar und transparent zu musizieren, ohne die auf Homogenität zielende Intensität des häufig von der Orgel her gedachten Volumenklangs Brucknerscher Symphonik zu beschneiden. Guttenberg balanciert die einzelnen Instrumentengruppen hervorragend aus.... Nicht zuletzt lebt die Einspielung aus der künstlerischen Kompromisslosigkeit eines Dirigenten, der Perfektion mit Phantasie verbindet - und von Musikern, die ihm auf diesem Weg uneingeschränkt folgen.
Andreas Strittmatter in Junge Freiheit 18.04.2008
Johann Sebastian Bach | Matthäuspassion
06.04.07 »
Guttenberg hingegen verwandelte das "Kreuz" zum glühenden Stimulans seiner und Bachs Passion. Damit übersetzte er die Rhetorik der historischen "Klangrede" in eine kontrastmächtige Ikonographie der christlichen Botschaft. Die "Turbae" waren wirklich deftige Volkschöre, die Choräle ausdruckstrunkene Stimmungsberichte, die Pilatusszenen zynisches Tribunal und das rachetolle "Barabbam!" mit dem "Kreuzige, kreuzige!" dramatische Gipfelpunkte, wo die Chorgemeinschaft Neubeuern all ihren mitreißenden Chorglanz entfesselte.
Klaus Peter Richter in der Süddeutschen Zeitung vom 10. April 2007
Die Evakuierung der Philharmonie
06.04.07 »
Johann Sebastian Bach | Matthäuspassion
Enoch zu Guttenberg und die Passion
Doch kennt Enoch zu Guttenberg gerade dieses Werk bis in die letzte Note hinein und ließ sich von derartigen Stolpersteinen nicht aus der Bahn werfen. Gleiches galt für die Chorgemeinschaft Neubeuern und das Orchester der KlangVerwaltung, die der Dirigent über die Jahre auf seine sehr persönliche Lesart der Partitur eingeschworen hat, die ihre Wirkung wieder einmal besonders in den machtvollen Chorpassagen entfaltete. ...weiter »
Tobias Hell im Oberbayerischen Volksblatt vom 10. April 2007
Bruckner süffig und recht keck
17.03.07 »
Anton Bruckner | Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Anton Bruckner | "Te Deum"

Ich kann nur das dirigieren, was ich wirklich verstehe und was mich auch emotionalisiert", sagt der Dirigent über sich. Der treuhändische Umgang mit dem Notentext, den sich das Orchester auf die Fahnen geschrieben hat, und der gefühlsmäßige Ansatz des Dirigenten ergeben ein süffiges Klangbild mit einigen unruhigen Stellen ...weiter »
Silke Blume in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 19. März 2007
Ein Abend mit Bruckner-Werken
17.03.07 »
Anton Bruckner | Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Anton Bruckner | "Te Deum"

Gelöst, hell und nur manchmal wirklich kämpferisch interpretierte Guttenberg dieses eher selten gespielte Werk, das zwischen 1879 und 1881 entstand. Musikalische Schönheiten stellten sich rasch und in verschwenderischer Fülle ein. ... Die knappe Durchführung ging mit strahlender Pracht in die Reprise hinüber. Aus weichen Bläserklängen stieg die Coda in eine wahre Lichtflut des Schlusses ein. Das Adagio beeindruckte mit kunstvoller Weihe und ohne Sentimentalität. ...weiter »
Alexander Walther im Badischen Tagblatt vom 19. März 2007
Der fliegende Blumenstrauß
17.03.07 »
Anton Bruckner | Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Anton Bruckner | "Te Deum"

Er sei eine Ausnahme unter den Taktstockzauberern, heißt es immer wieder: Naturschützer - Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz - , ein Kämpfer wider den Ungeist jedweder Moden, unbequemer Mahner und vor allem - ein Bekenntnismusiker. ... An diesem Abend ist es Bruckner, und der Dirigent würde vermutlich alle Laudationes um seine Verdienste um diesen Klang mit einem Wort zurückweisen: "Wir". Enoch zu Guttenberg ist ein fabelhafter Teamarbeiter, einer der keine Lorbeerkränze braucht, weil er seine Selbstverwirklichung anderswo findet. In der Musik. ...Und so klingt die Sechste so aus, wie Bruckner sein Werk beschrieb: "Keck". Der 60-jährige Künstler aus dem Oberfränkischen geht so virtuos und tiefsinnig mit der Sprache Bruckners um, wie man es vielleicht seit Günter Wand nicht mehr erlebt hat. Und das lässt leise hoffen, dass auch dieser große Dirigent Enoch zu Guttenberg allmählich die Popularität erlangt, die ihm längst zustünde. Auch wenn ihm eine solche vermutlich gar nicht Recht wäre. ...weiter »
Alexander Dick in der Badischen Zeitung vom 19. März 2007
Symphoniker: Halbwegs im Himmel
09.02.07 »
Franz Liszt | Fantasie und Fuge über den Choral: "Ad nos, ad salutarem undam" (Solo Orgel)
Anton Bruckner | Symphonie Nr. 7

Unten, in der Prälatengruft des oberösterreichischen Augustinerstifts St. Florian, liegt Anton Bruckner begraben, genau unter der Orgel. Oben, auf ihrer Empore, war im Leben sein Platz: Dem Himmel ein wenig näher als die andern, hat dieser so gar nicht weltläufige Mann an dem Riesenspielwerk seine Gottesdienste zelebriert - unter den Gläubigen der naivste, unter den Organisten einer der kunstfertigsten, noch dazu einer der größten Symphoniker der Musikgeschichte. ...weiter »
Michael Thumser in der Frankenpost vom 9. Februar 2007
Voller Einsatz
04.02.07 »
Franz Schubert | Rosamunde "Fürstin von Zypern", op. 26
Gustav Mahler | Symphonie Nr. 4 G-Dur

Guttenberg dirigierte Mahlers Vierte
Für viele Konzertbesucher dürfte es eine Überraschung gewesen sein, als der Bach-Spezialist Enoch zu Guttenberg für seinen jüngsten Auftritt im Münchner Herkulessaal Mahlers Vierte angekündigt hatte. Sicher, auf Gastspielreisen gab es das bereits. Doch nun präsentierte der Dirigent erstmals auf heimischem Boden seine wie immer höchst individuell gefärbte Interpretation von Mahlers vierter Symphonie. ...weiter »
Tobias Hell im Oberbayerischen Volksblatt vom 06. Februar 2007
Arkadische Streicherwonnen
04.02.07 »
Franz Schubert | Rosamunde "Fürstin von Zypern", op. 26
Gustav Mahler | Symphonie Nr. 4 G-Dur

Herkulessaal: Dirigent Enoch zu Guttenberg zelebrierte Mahlers Vierte
Dass einer nicht immer in der gleichen Chor-Suppe rühren mag, ist verständlich. Besonders, wenn er auf Bach-Passionen & Co. abonniert ist. Philippe Herreweghe geht deshalb gerne mal mit Bruckner fremd. Enoch zu Guttenberg realisierte jetzt mit Mahlers Vierter einen lang gehegten, ziemlich üppigen Traum. Denn was der Dirigent am Sonntag mit seiner KlangVerwaltung auftischte, orientierte sich vor allem an einem umfassenden "Darf's-a- bisserl-mehr-sein?". ...weiter »
Christa Sigg in der Abendzeitung vom 06. Februar 2007
Bachs Weihnachtsoratorium mit Enoch zu Guttenberg
22.12.06 »
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6
Meisterstücke der Balancekunst - Bachs Weihnachtsoratorium mit Enoch zu Guttenberg: ... Denn hier zeigt sich viel vom Konzept Bachs, das seine Spannung des Kantatenzyklus über die Balance von meditativer Innerlichkeit und glänzendem Jubel gewinnt. Enoch zu Guttenberg spielte mit seinem Neubeuerner Chor und dem Orchester der KlangVerwaltung diese Polarität mit allen Finessen aus.
Klaus P. Richter in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Dezember 2006
Mit festen Zügeln
München: Guttenberg dirigierte Bachs Weihnachtsoratorium
22.12.06 »
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6
Mögen streng genommen auch nur die drei ersten Kantaten des Bach'schen Weihnachtsoratoriums fürs Christfest selbst bestimmt gewesen sein, so hat es doch auch seinen Reiz, das komplette Werk in einem Aufwasch präsentiert zu bekommen und nicht bis zum Dreikönigstag auf den feierlichen Schlusschoral warten zu müssen. Vor allem dann, wenn sich die sechs Kantaten so a aus einem Guss präsentieren wie hier im Prinzregententheater. ...weiter »
Tobias Hell im Oberbayerischen Volksblatt vom 27. Dezember 2006
Ein Flimmern und Flirren
02.12.06 »
Antonio Vivaldi | Concerto in C für zwei Trompeten, Gloria in D-Dur und Juditha Triumphans
Das alljährliche Konzert der Chorgemeinschaft Neubeuern im Kultur- und Kongresszentrum, das von den Volks- und Raiffeisenbanken in Stadt und Landkreis Rosenheim ermöglicht wird, war diesmal eine Überraschung. ...weiter »
Rainer W. Janka im Oberbayerischen Volksblatt vom 05. Dezember 2006
Festklänge voller Tempo und Dramatik
25.11.06 »
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6
Das Wettrennen um das frühste Weihnachtsoratorium gewann in diesem Jahr die Chorgemeinschaft Neubeuern. Doch wer sich vorurteilslos schon am Vorabend des Totensonntags auf Bachs Festkantaten einstellte, konnte eine wahrhaft Funken sprühende Gesamtaufführung erleben. Von ihrem energiegeladenen Dirigenten Enoch zu Guttenberg nicht nur geleitet, sondern angefeuert, musizierten vokale und instrumentale Ensembles mit nicht nachlassendem Elan. Die Chorgemeinschaft glänzte mit Präzision, makelloser Intonation, Mühelosigkeit in den Höhenregistern, tadelloser Artikulation und hielt schnellsten Tempi stand. ...weiter »
E. Schumann in der Offenbacher Post vom 29. November 2006
Recht feierlich - durchaus auch fröhlich
25.11.06 »
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6
Stimmige Aufführung von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium unter der Leitung Enoch zu Guttenbergs
Frankfurt. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium stellt an die Ausführende stets hohe Anforderungen. Zumeist werden in einer Aufführung entweder nur die Kantaten eins bis drei oder jene von vier bis sechs zu Gehör gebracht. Anders war es nun am vergangenen Samstagabend im großen Saal der Alten Oper. Im Rahmen der Reihe der Frankfurter Konzertdirektion ProArte brachte Enoch zu Guttenberg zusammen mit dem Orchester der KlangVerwaltung, der Chorgemeinschaft Neubeuern und mit den Solisten Anna Korondi, Gerhild Romberger, Markus Schäfer und Klaus Mertens das gesamte Werk zur Aufführung. Es wurde eine stimmige und gut austarierte Interpretation, bei der vor allem die ausdrucksstarke Altistin Gerhild Romberger herausragten. ...weiter »
Lars-Erik Gerth im Maintal Tagesanzeiger vom 7. Dezember 2006
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6
25.11.06 »
Guttenberg arbeitet größtenteils mit jungen Musikern, und das macht gerade seinen Chor, der mit starken Bässen ausgestattet ist, im Klang besonders frisch. Hinzu kommt, dass der Freiherr schon immer sehr spontan (dennoch sorgsam) auf die Musik und das Wort reagiert. Gerade die Deutung des einzelnen Wortes, von Bach charakterisierend in Motive gesetzt, ist von jeher Guttenbergs Markenzeichen.
Gabriele Nicol in der Frankfurter Neuen Presse am 29. November 2006
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6
25.11.06 »
... Guttenbergs Interpretation bot Anlaß zum Nachdenken. Der spürbar von tiefer Religiosität und Erfurcht vor dem Werk geprägte Bach-Exeget scheute keine Subjektivität, wenn sie der Verdeutlichung des musikalischen Ausdrucks dient.
bud. in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 27. November 2006
Guttenberg dirigierte Verdi
11.11.06 »
Guiseppe Verdi | Requiem
Enoch zu Guttenberg kennt keine Kompromisse. Daran ließ der Dirigent auch jetzt bei seiner Aufführung von Verdis "Messa da Requiem" in der Münchner Philharmonie nicht den geringsten Zweifel. ...weiter »
Tobias Hell im Münchner Merkur vom 13. November 2006
Guiseppe Verdi | Requiem
11.11.06 »
Hier öffnen sich wahrhaftig die Tore der Hölle - in einem apokalyptisch peitschenden Sturm, der gigantisch aufrauschend alles überrollt. In der Philharmonie ließ Enoch zu Guttenberg die, wie er betont, "zerrissene Auseinandersetzung eines Atheisten mit seinem alten Gott" im "Dies irae" zu einem Fanal werden, das alle Vorstellungen sprengt.
Klaus Kalchschmid in der Süddeutschen Zeitung vom 13. November 2006
Musik voller Sensationen
06.11.06 »
Franz Schubert | Symphonie Nr. 9, C-Dur D 944 "Die Große", Entr´actes from Rosamunde
Richard Wagner | Siegfried-Idyll

Pro Musica: Orchester brillierte
Bielefeld. Auch wenn es sich "Klangverwaltung" nennt, geht diesem Orchester alles Beamtenmäßige ab. Es scheint wie ein Urlaub vom Dienst nach Vorschrift zu wirken, wenn sich die Musikerinnen und Musiker, allesamt Mitglieder deutscher Top-Ensembles, unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg zu Projekten treffen, das Standardrepertoire einer Neubetrachtung unterwerfen und ihre Ansichten der Öffentlichkeit vorstellen. So frisch und von der Patina schlechter Aufführungstraditionen befreit erklingt klassisch-romantische Musik selten in unseren Konzertsälen. ...weiter »
Matthias Gans in der Neuen Westfälischen vom 08.11.2006
Purzelbäume vor lauter Glück
06.11.06 »
Franz Schubert | Symphonie Nr. 9, C-Dur D 944 "Die Große", Entr'actes from Rosamunde
Richard Wagner | Siegfried-Idyll

"Klangverwaltung" bei "Pro Musica"
Unter den Eliteorchestern dürfte das 1997 gegründete "Orchester der Klangverwaltung" weltweit das jüngste sein. Sein nüchtern sachlicher Name steht in krassem Gegensatz zu der lebendigen und lustvollen Weise, mit der die Musiker unter dem kreativen Geist Enoch zu Guttenbergs aufzuspielen pflegen. ...weiter »
Uta Jostwerner im Westfalen-Blatt vom 8. November 2006
Musik für ein humanistisches Ideal
16.09.06 »
Ludwig van Beethoven | Missa solemnis op. 123
Mit einer grandiosen Benefiz-Aufführung der "Missa solemnis" beim Bonner Beethovenfest durch den Dirigenten Enoch zu Guttenberg und das Orchester der KlangVerwaltung wird die letzte Finanzierungslücke zum Ankauf der Stichvorlage geschlossen. ...weiter »
Von Bernhard Hartmann, General-Anzeiger Bonn vom 18.09.2006
Trost des Singenkönnens
23.07.06 »
Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem
Gustav Mahler | Kindertotenlieder

Das letzte Wort gehört dem Tod. Das letzte Konzert der Festspiele Herrenchiemsee gehörte dem Tod in zweifach musikalischer Gestalt, in Mahlers und in Mozarts Worten. Ja, aber eben nicht in Worten, sondern in Noten. Und das ist das Tröstliche. ...weiter »
Rainer W. Janka im Oberbayerischen Volksblatt vom 26. Juli 2006
Requiem aus den Tiefen des Höllenfeuers
23.07.06 »
Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem
Gustav Mahler | Kindertotenlieder

Enoch zu Guttenberg schließt Insel-Festival mit seiner Interpretation von Mozart
Herrenchiemsee - "Geschockt. Sprachlos. Mit Tränen in den Augen" saßen die Leute da. Nicht zum ersten Mal führte Enoch zu Guttenberg seine alternative Version des Mozart-Requiems öffentlich auf. Erstmals, wie der Dirigent und künstlerische Leiter der "Herrenchiemsee Festspiele" in einem Gespräch verrät, aus Protest gegen den Bau der Ostseebahn, "die so viele Naturschutzgebiete zerstört hat, unter dem idiotischen Motto ,Mensch geht vor' ". ...weiter »
Hans Gärtner im Traunsteiner Tagblatt vom 04. August 2006
Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem
Gustav Mahler | Kindertotenlieder
23.07.06 »
Höhepunkt des Abends war aber eindeutig das Requiem. Zum Orchester gesellten sich die Mitglieder der Chorgemeinschaft Neubeuern - für Musikkenner längst kein Geheimtipp mehr - die maßgeblich am Begeisterungssog des Sakralwerkes mitwirkten. Präzise im Klang, dominant und machtvoll, aber auch süßlich und ätherisch formte sie Gesangslinien, die Guttenberg zu einem Ganzen aus Orchester, Chor und Solisten führte.
Florian Lang in Klassik.com vom 03. August 2006
Jenseits spießiger Betulichkeit
15.07.06 »
Wolfgang Amadeus Mozart | Die Hochzeit des Figaro (konzertant)
Als vor zwei Jahren schon einmal Mozarts "Hochzeit des Figaro" bei den Herrenchiemsee-Festspielen konzertant aufgeführt wurde, stellte sich vor allem eine Frage: Soll man in das von Schauspielerin Christine Neubauer offenherzig zur Schau gestellte Dekolletee blicken oder doch besser peinlich berührt auf den Boden blicken? ...weiter »
Marco Frei im Oberbayerischen Volksblatt vom 19. Juli 2006
Johann Sebastian Bach | Matthäuspassion
02.07.06 »
Wolfgang Amadeus Mozart | Die Hochzeit des Figaro (konzertant)
Guttenberg, daran besteht kein Zweifel, ist ein Konzepte schlüssig und beinahe unerbittlich weiterdenkender Bekenntnismusiker. In jedem Augenblick seines kraftzehrenden Wirkens spürt man die Gesundheit seines Tuns, als dessen Motor wahrscheinlich eine Mischung aus religiöser Überzeugung und musikalischem Expressionsbedürfnis auszumachen ist.
Harald Budweg in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4. Juli 2006
Johann Sebastian Bach | Matthäuspassion
02.07.06 »
Wolfgang Amadeus Mozart | Die Hochzeit des Figaro (konzertant)
Guttenberg nimmt Bach dramatisch, mit starken Kontrasten, mit weit geschwungener Dynamik, gewaltiger Bildkraft.
Tim Gorbauch in der Frankfurter Rundschau vom 6. Juli 2006
Mit Leidenschaft und Würde
30.06.06 »
Giovanni Battista Pergolesi | Stabat Mater
Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem

Dass ein Kirchenkonzert aufgrund eines Elfmeterschießens später beginnen muss, weil nicht nur Teile des Publikums, sondern auch die Musiker noch vor einer Großleinwand sitzen, hat schon Seltenheitswert. Aber die Fußball-WM hat eben ihre eigenen Gesetze - und das nicht zu Unrecht. Vielleicht ließen sich die Musiker des "Orchesters der KlangVerwaltung", die Mitglieder der Chorgemeinschaft Neubeuern und die Vokalsolisten unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg durch den deutschen Sieg über Argentinien zusätzlich inspirieren, denn die Leistung der Ausführenden war bei diesem Auftritt in der Basilika Niederaltaich im Rahmen der Europäischen Wochen von höchstem musikalischen Rang. ...weiter »
Stefan Rimek in Passauer Neuer Presse vom 03. Juli 2006
Stufen der Emotion
30.06.06 »
Giovanni Battista Pergolesi | Stabat Mater
Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem

Man kennt Enoch zu Guttenberg seit Jahren als einen Dirigenten voller Emotionalität, der auch bei solcher Musik frische Farben liebt, sein Orchester mit federnden Impulsen befeuert, dabei gelegentlich die Dirigiergestik übertreibend. ...weiter »
Werner Haas im Straubinger Tagblatt vom 03.07.2006
Giovanni Battista Pergolesi | Stabat Mater
Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem
30.06.06 »
Das Orchester agierte wie aus einem Guss und begeisterte durch eine lebendige Dynamikarbeit. Schön wurde Enoch zu Guttenberg in dieser Hinsicht der Umsetzung des Textes gerecht, ohne dabei die Würde der geistlichen Komposition zu schaden.
Helmut Gärtner in der Passauer Neuen Presse vom 3. Juli 2006
Guttenberg und die Symphoniker: Wie lieb ist der liebe Gott?
Eine Theologie der Widersprüche
20.05.06 »
Giovanni Battista Pergolesi | Stabat Mater
Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem

Hof - Man könne das, räumt Enoch zu Guttenberg ein, als "Blasphemie" missverstehen: "Je schmerzhafter die Worte, desto lustiger die Musik." Zwar, ein widersprüchliches Verhältnis zu den Dingen des Glaubens unterhält der international renommierte Ehrendirigent der Hofer Symphoniker, wie er schon wiederholt durchblicken ließ; doch einen Blasphemiker, ein Lästermaul, das Gott verhöhnt, darf ihn keiner schimpfen, so wenig wie die beiden Komponisten, deren Musik am Samstag beim Abonnementkonzert in der Hofer St. Michaeliskirche erklang. ...weiter »
Michael Thumser in der Frankenpost / Hofer Anzeiger vom 22. Mai 2006
Satter Klang, präzise Diktion
14.04.06 »
Johann Sebastian Bach | Matthäuspassion
Chorgemeinschaft Neubeuern: Guttenberg und Bach
Bachs "Matthäus-Passion" begleitet Enoch zu Guttenberg nun schon fast sein ganzes Leben, und auch im Münchner Konzertkalender zählt seine Interpretation in der Osterzeit längst zu den festen Größen. Der Dirigent wählte dabei auch bei der jüngsten Wiedergabe am Karfreitag erneut den Mittelweg einer "historisch informierten Aufführung", die zwar sehr wohl um die Argumente der Originalklangverfechter weiß, diesen aber deshalb nicht immer sklavisch folgte. ...weiter »
Tobias Hell im Münchner Merkur vom 18. April 2006
Johann Sebastian Bach | Matthäuspassion
14.04.06 »
Kontraste liebt auch er, aber es sind die großformatigen der Emotionen. So fiel bei ihm diesmal, vielleicht noch mehr als in früheren Darbietungen, die Liebe zu opulenten Schichtungen auf.
Reinhard Schulz in der Süddeutschen Zeitung vom 18. April 2006
Mozarts Klarinette
25.03.06 »
Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klarinette und Orchester, A-Dur, KV 622
Franz Schubert | Sinfonie Nr. 9, C-Dur D 944 "Die Große"

Jörg Wiedmann und Enoch zu Guttenberg
Wenn man bei Mozart und Schubert von Spätwerken spricht, trifft das in beiden Fällen auf junge Männer Anfang Dreißig zu. Für Stücke aus den späten Schaffensperioden der beiden hat sich das Orchester der KlangVerwaltung unter Leitung seines Dirigenten Enoch zu Guttenberg in seinem jüngsten Münchner Konzert entschieden: Mozarts A-Dur Klarinettenkonzert KV 622 und Schuberts 9. Symphonie D944, die "Große C-Dur". Mozart hatte für das damals noch junge Holzblasinstrument mit seinem Klangfarbenreichtum eine besondere Begeisterung entwickelt. ...weiter »
Dorothea Hußlein im Münchner Merkur vom 27. März 2006
Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6
23.12.05 »
Die Suche allein ist das Entscheidende. Wer wüsste dies besser als Enoch zu Guttenberg, der seit vielen Jahren mit Bachs "Weihnachtsoratorium" lebt, es versteht wie kaum einer, mit diesem Verstehen die Chorgemeinschaft Neubeuern angefüllt hat, diesen vielstimmigen Sing-Organismus, der so wie Guttenberg diese Musik und ihren Texten zu leben versteht.
Egbert Tholl in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Dezember 2005
Religion nach Noten
27.11.05 »
Wolfgang Amadeus Mozart | "Exsultate, jubilate"
Wolfgang Amadeus Mozart | "c-Moll-Messe", KV 427

Dass Propheten im eigenen Land nichts gelten, haben Enoch zu Guttenberg und seine Neubeuerer Chorgemeinschaft schön öfter erlebt, wenn ihnen bei Konzerten im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum wohlwollendes Unverständnis entgegenschlug. Diesmal war alles ganz anders. ...weiter »
Rainer W. Janka im Oberbayerischen Volksblatt vom 30. November 2005
Bach | "Magnificat" D-Dur mit Weihnachtssätzen, "Weihnachtsoratorium" Kantaten 1-3
29.11.05 »
In über 35-jähriger Zusammenarbeit hat sich aus einem ländlichen Dorfchor ein Klangkörper entwickelt, der Bach mit einer selbstverständlichen, bewegenden Bodenständigkeit singt. Mit einer Emotionalität, die aus Vertrautheit erwächst. Zu seinem wogenden Chor gebietet Guttenberg mit der KlangVerwaltung über ein mit wunderbaren Solisten besetztes Orchester, das federleicht und historisch inspiriert durch das vorangestellte Magnificat und die Weihnachtskantaten 1-3 tanzt.
Ulrich Amling in Tagesspiegel vom 1. Dezember 2005
Bach | "Magnificat" D-Dur mit Weihnachtssätzen, "Weihnachtsoratorium" Kantaten 1-3
29.11.05 »
Das Weihnachtsoratorium ist nicht schön. Eher bewegend, fesselnd, aufrüttelnd. Schließlich geht es um das Wunder der Geburt Jesu. Da muß einem doch der Atmen stocken, findet Enoch zu Guttenberg. Wer in sein Konzert geraten war, um einfach nur Bachs schöne Musik zu genießen, hat vielleicht das Staunen gelernt. Aus der Fülle glattgestrichener Interpretationen hebt sich seine durch hohen emotionalen Wellengang hervor.
Martina Helmig in der Berliner Morgenpost vom 1. Dezember 2005
Wolfgang Amadeus Mozart | Kirchensonaten F-Dur, KV 244 C-Dur, KV 278 C-Dur,
KV 329, "Exsultate, jubilate", c-Moll-Messe, KV 427
20.11.05 »
Man kann nur hoffen, dass alle Konzerte im Mozart-Jahr so hochkarätig sein werden wie das im Prinzregententheater unter Enoch zu Guttenberg: (...) in einer Intensität, aber auch musikalischen Stringenz in Tempo und Artikulation dargeboten, wie es in dieser Kombination selten ist.
Klaus Kalchschmid in der Süddeutschen Zeitung vom 23. November 2005
Ehrendirigent Enoch zu Guttenberg und die Hofer Symphoniker
Die Fünfte: Liebeserklärung an die Rebellion
21.10.05 »
Ernst Würdinger | SymphONJA
Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierkonzert Nr. 23, A-Dur, KV 488
Ludwig van Beethoven | 5. Symphonie c-Moll op. 67 "Schicksalssymphonie"

Meist mit großem Tross reist Enoch zu Guttenberg nach Hof: Mit seiner vielköpfigen Chorgemeinschaft aus Neubeuern tritt er, der Ehrendirigent der Symphoniker, immer wieder hier auf. Am Freitag indes brachte er nur einen einzigen Begleiter mit in den Festsaal der Freiheitshalle: Als "wirklichen Freund" umarmte er Ernst Würdinger, nachdem er einer seiner Kompositionen zur deutschen Erstaufführung verholfen hatte. ...weiter »
Michael Thumser in der Frankenpost / Hofer Anzeiger vom 24. Oktober 2005